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Die Suche  nach dem Verbleib eines Ölgemälde von
 
Wilhelm von Minckwitz (F XII-20)
 durch
 die Leiterin des Robert-Sterl-Hauses

(Anmerkung: der komplette Text mit Fotos befindet sich in diesem PDF-Dokument)
››› Hinweis zum Öffnen oder Herunterladen der Dokumente

Am 25.März 2007 wurde ich von Frau Popova - der Leiterin des Robert-Sterl-Hauses - angerufen und über den Maler Robert Sterl und dessen Werke informiert.

Hierbei wurde mir mitgeteilt, daß die Werke des Malers in einem neuen Werkeverzeichnis zusammengestellt werden sollen und daß sie nach dem Verbleib eines Porträts von Wilhelm von Minckwitz forsche. Mir war eine schwarz-weiß Aufnahme aus den Archivunterlagen unseres Familienarchives geläufig; allerdings war mir über den Verbleib des Original Ölportraits nichts bekannt.

Da es sich bei Wilhelm v.M. um den Urgroßvater von Ben und Alf handelte, war es naheliegend dort nachzufragen. Es stellte sich heraus, daß das Gemälde heute in Alf's  Besitz ist.

Der Direktkontakt zwischen Frau Popova und Alf haben leider zu dem Ergebnis geführt, daß dies vermeintliche Originalgemälde aus dem Jahre 1912 eine Kopie aus dem Jahre 1929 ist.  Gemalt von Ida v. Minckwitz (F XIII-22 Porträtmalerin). Besonders interessant auch das Wappen rechts oben.

Die Suche nach dem Original geht also weiter.

Inzwischen hat das Robert-Sterl-Haus – eine Sammelstiftung des Bezirkes Dresden – am 1. Mai 2007 eine Sonderausstellung eröffnet und hierzu eine Begleitheft „Robert Sterl als Porträtmaler der Dresdner Gesellschaft“ veröffentlicht.

Dieses Heft beinhaltet auch einen Auszug aus der „Familiengeschicht Linie Falkenhain“ 1998 von Günter Wiege  über Wilhelm von Minckwitz sowie zwei Porträts.

Das eine kleinere ein schwarz-weiß Foto des Originalölgemäldes von 1912; (Auch im Besitz des Familienarchives)

 das größere eine farbige Studie zu dem Ölgemälde. Die  Ausführung in Kohle, farbiger Kreide, Pastell und Bleistift. Das Interessante bei diesem Entwurf ist außerdem der angedeutete Rahmen. Dies verschafft dem Besteller des Bildes einen besseren Gesamteindruck des Werkes.

Inzwischen habe ich von Frau Popova drei weitere schwarz-weiß Kopien der unterschiedlichsten Skizzen erhalten. Die Ausführungen sind in Kohle und farbiger Kreide. Die Entwürfe zeigen die unterschiedlichen Stadien und Posen im Ablauf der Entstehung des ßgemäldes von Wilhelm v. Minckwitz.

Das Museum benötigt zur Restaurierung und Konservierung ihrer Zeichnungen natürlich auch Spenden von privaten Personen. Diese Spenden werden auch in Form der Übernahme von Patenschaften für einzelne Objekte verwendet.

Der Familienverband hat auf seiner letzten Ratssitzung am 22. April 2007 meinem Antrag der Übernahme von drei Patenschaften je € 50,--  zugestimmt. Die Patenschaften sollen natürlich für die drei oben angeführten Skizzen von Wilhelm v. Minckwitz verwendet werden.

Auszüge aus dem Begleitheft sowie Bilder und Skizzen mit freundlicher Genehmigung der Museumsleitung.

Für Interessenten am Besuch des Museums hier die Adresse:

Robert-Sterl-Haus
01796 Struppen, Ortsteil Naundorf/Sächsische Schweiz
Robert-Sterl-Straße 30
Tel.: 035020/70216

Weitere Informationen über das Museum unter www.robert-sterl-haus.de

Siehe auch: Familiengeschichte von Minckwitz Linie Falkenhain Seite 32 ff. Bildteil Seite 19

Sollte jemand Informationen über den Verbleib des Original-Ölgemäldes von Wilhelm v. Minckwitz haben, bitte ich um Hinweise an mich.

Nikolaus v. Minckwitz
Archivar des Familienverbandes

nvminckwitz@hotmail.com

Tel.:08106/6050
 

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